Critics

Vorstellung : Carmen

Ort:    Theater La Farandula, Sabadell Barcelona Spanien

Datum:           24.02.2010

Werke von:   Georges Bizet

Darstellung:  Carmen

Però anem a les veus. Sanya Anastasia (mezzosoprano sèrbia) va ser una magnífica Carmen, demostrant tot un catàleg de recursos escènics i vocals per representar la complexa gitana que fa anar de cap a tots els homes de Sevilla. Inclús va arribar a fer sonar les castanyoles ballant a la taverna de Lilas Pastia. Si bé és cert que va començar fent-nos patir, sobretot a la regió més aguda de la part, també és cert que a partir del segon acte va mostrar-se molt més sòlida i capaç de fer-nos creure que era la cigarrera de la història de Mérmiée.

 

Die Kraft des Gesanges.

Mainpost 

25.10.2009

„Un Ballo in Maschera“, Würzburg

In der Stimme von Sanja Anastasia schwingt all das Dämonische, das die Seherin Ulrica umgibt.

 

Titel: Aida

Ort: Salzburg, Grosses Festspielhaus

Datum: 9. 10. 2009

Die Staatsoper Prag gastierte am Freitag (9.10.)  mit Giuseppe Verdis „Aida“ im Großen Festspielhaus. Ein Besuch im Opernmuseum, was die Inszenierung betrifft, aber Musiktheater aus der Kraft des Gesanges.

Die in Graz und Wien ausgebildete junge serbische Mezzosopranistin Sanja Anastasia hat in den letzten Jahren zu recht wichtige Preise bekommen und empfiehlt sich mit dieser grandiosen Amneris für höhere Festspielaufgaben. Die im Grunde lyrisch strömende, in der Höhe aufblühende und satt grundierte Stimme ist nicht nur technisch perfekt geführt und eigentümlich gerundet, sondern auch mit tief berührender Innerlichkeit erfüllt. Dazu kommt eine natürliche Begabung zur großen Tragödin mit raumgreifender Gestik, die gleichwohl am Pulsschlag der Musik bleibt. Ein Rohdiamant von einer Singschauspielerin!

Von: Drehpunktkultur, Gottfried Franz Kasparek
Bericht: www.drehpunktkultur.at/txt09-10/6396.htm

 

„Ich bin die Carmen“

Titel: Carmen

Ort: Steyr, Musikfestival

Datum: Juni/Juli 2009

Eine Carmen, die nicht nur Don José in ihren Bann zieht, sondern auch das Publikum bei der open air Vorstellung im romantischen Steyrer Schlossgraben zu Schloss Lamberg. NIELS MUUS, der Musikalische Leiter des Musikfestivals Steyr, das dieses Jahr sein 15. Jubiläum feierte, hatte eine gute Hand bei der Auswahl der rassigen Mezzo-Sopranistin mit serbischen Wurzeln, ein wahrer Carmen-Typ. Sie hatte die Carmen in französisch schon drauf. Intendant KARL-MICHAEL EBNER musste dann allerdings noch Überzeugungsarbeit leisten, als sich heraus stellte, dass er das Meisterwerk Georges Bizets auf Deutsch bringen wollte. Sanja hat auch das geschafft und machte somit in Steyr ihr Rollendebüt auf Deutsch. Sie besticht durch eine kräftige Stimme mit schönem Timbre, die in der Höhe gut anspricht, aber auch über das erforderliche tiefe Register verfügt. Dabei sind Phrasierung und Diktion bewundernswert. Aber all’ das würde für die Carmen nicht reichen, brächte Sanja nicht ein feuriges schauspielerisches Talent mit auf die Bühne. Bei Pastia weiß sie sogar die Kastanietten hochprofessionell zu spielen und auch tänzerisch voll zu überzeugen. Sie allein sorgt an diesem Abend dafür, dass die Spannung stets erhalten bleibt.

Von: Der neuer Merker,  Nummer 158 (21. Jahrgang, Juni/ Juli – 2009) , Klaus Billand
Bericht: http://www.der-neue-merker.eu/mod,criticism/id_menuitem,15/id_criticism,2098

 

Titel: Jungfrau von Orléans: Oper in vier Akten (sechs Bilder)

Ort: Theater Erfurt 

Datum: 05.06.2009
Mit Sanja Anastasia wurde zudem eine Jeanne d’Arc verpflichtet die den düsteren, abgründigen Charakter stimmlich geradezu verkörpert.
Mit ihr als “Johanna in Action” hätte man sich eine szenische Aufführung natürlich umso mehr gewünscht, auch weil sie Milla Jovovich oder der eleganten Jeanne d’Arc in Ingres’ Gemälde gar nicht so unähnlich ist.
Charismatisch und stimmlich brillant machte die serbische Sängerin nachhaltig auf sich aufmerksam und empfahl sich für ihr szenisches Comeback in Erfurt.

Klassik Magazin http://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=2113
Von: Kritik von Toni Hildebrandt

 

Titel: Aida (vier Bilder)
Ort: Stadttheater Aachen
Datum: 03.09.2008

Sanja Anastasia (Amneris), die durch ihre Diva-artige
Verkleidung schon ins Auge fiel, spielte ihre Rolle als eifersüchtige
Herrscherin hervorragend. Nur ihre Stimme konnte diese Leistung noch
übertreffen. Das warme Timbre ihres Mezzosoprans erzeugte einen
unglaublich satten Klang und war einer der Höhepunkte des Abend.

Von: Opera Point http://www.operapoint.com/blog/?p=367

 

DAS OPERNGLAS – November 2008

“Einen wahren Siegeszug absolviert Sanja Anastasia als Amneris. Ihr glutvoller Mezzo, der mit Feuer, Dramatik und bruchloser Differenzierung das Geschehen vorantreibt, fegt wie eine Naturgewalt über die Bühne und macht die Wandlung von der herrisch egozentrischen Königstochter zur verzweifelten Tragödin faszinierend deutlich.”

B.Kempen

 

Titel:   Salome
Ort: Stadttheater Aachen
Datum: 19.10.2008 

Die Darstellung seiner Frau wurde von Sanja Anastasia
(Herodias) übernommen. Sehr schrill und grotesk setzte sie ihre Rolle
in Szene. Ihr kräftiger, warmer Mezzosopran wurde von ihr sehr
lautmalerisch eingesetzt und paßte zur Rolle der dekadenten,
sexhungrigen Königin.

Von: Opera Point http://www.operapoint.com/blog/?p=396

 

Peter SKOREPA „Der neue Merker“ Juli 2008

Opernair Gars : „AIDA“ : Doppelpremiere  18. und 19. Juli

Zweiter Abend

Die Neubesetzung aller Hauptrollen führte zu einem interessanten Sängervergleich. Die Serbin Sanja ANASTASIA als Amneris wusste ihre Chance zu nutzen und stellte mit einem schlanken, virilen Mezzo ihre Rollenvorgängerin in den Schatten. Dass sie sich im dramatischen Fach auf einer Gratwanderung befindet, merkte man der Anstrengung an, mit der sie den Gerichtsakt schaffte.